Sep 28

Bildrauschen bei unterschiedlichen Sensor Temperaturen

Sensortemperatur, Bildrauschen

Vor kurzem habe ich mir meine erste Astro Kamera zugelegt. Eine welche gekühlt werden kann. Es handelt sich dabei um die ZWO ASI 183 MC Pro. Im folgenden habe ich die Kamera einen Test unterzogen um fest zu stellen, wie sich die Sensor Temperatur wirklich auf das Bild rauschen auswirkt.

Dabei habe ich sogenannte Darks gemacht mit den unterschiedlichen Temperaturen. Einmal mit 5 Minuten und einmal mit 15 Minuten Belichtungszeit. Um auf -40°C zu kommen, habe ich die Kamera ins Gefrierfach gelegt. Noch tiefere Temperaturen lies dann jedoch die Software nicht mehr zu. Von der Kühlleistung her wären auch noch locker -50 oder sogar -60°C drin gewesen. Das wäre dann aber auch nur für den Test gewesen, denn in einer normalen Astro Nacht würde man solch tiefe Temperaturen nicht erreichen. Etwa 40°C unter Umgebungstemperatur kann ich die Kamera kühlen.

Screenshot von Sequence Generator Pro beim Aufnehmen der Testbilder. Hier mit -40 °C
Sensortemperatur, Bildrauschen
Bitte aufs Bild klicken um es in der 100% Ansicht sehen zu können.

Wie man anhand des Testbildes sehen kann, verbessert sich das Rauschen unter -20°C kaum mehr. Von daher reicht es völlig aus auf diese Temperatur zu kühlen. Richtig stark rauschen die Kameras dann jedenfalls ungekühlt also oberhalb von +10°C.

Die einzelnen eingefügten „Bilder“ sind 100% Crops. So kann man das Bildrauschen besser beurteilen als wenn ich das ganze Foto verkleinert und eingefügt hätte.
Alle FITS Dateien habe ich mit Astro Pixel Processor debayert, mit den standart Einstellungen gestretcht und in 16bit TIFS gespeichert wo ich die einzelnen Fotos dann zu dem folgenden Übersichtsbild zusammen gebaut habe.

Das Bildrauschen in einem Diagramm bei 300 Sek. Belichtungszeit

Das Bildrauschen in einem Diagramm bei 900 Sek. Belichtungszeit

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