Skripte & Plug-ins für die Astrofotografie

Hier findest du meine Skripte und Plug-ins für die astronomische Bildbearbeitung. Sie entstehen aus meiner eigenen Praxis und sind eventuell auch für dich hilfreich.
Von einem Astrofotografen – für Astrofotografen – komplett kostenlos!


Für PixInsight

LayerMix für PixInsight

In meinem Bildbearbeitungsworkflow möchte ich immer wieder zwei unterschiedlich bearbeitete Versionen eines Bildes miteinander kombinieren. Ein Beispiel: Ich korrigiere die Gradienten mit MARS, bin mit dem Ergebnis aber noch nicht ganz zufrieden. Also klone ich das Bild und bearbeite es zusätzlich mit GraXpert. Dessen Korrektur fällt mir jedoch manchmal zu stark aus. Die passende Lösung liegt dann irgendwo dazwischen.

Bisher habe ich solche Mischungen mit PixelMath erstellt. Das funktioniert, ist aber umständlich: Ob 50/50, 30/70 oder ein anderes Verhältnis am besten aussieht, zeigt sich erst beim Ausprobieren.

Genau dafür habe ich LayerMix entwickelt. Ähnlich wie bei Ebenen in Photoshop kannst du Bilder kombinieren und ihre Deckkraft anpassen. Die Live-Vorschau zeigt dir direkt, wie sich die Mischung verändert. Dafür stehen außerdem 27 Mischmodi und eine individuelle Zuordnung der Farbkanäle zur Verfügung.

So lassen sich auch Sterne in ein sternloses Bild einfügen, RGB-Aufnahmen mit Luminanz ergänzen oder Monoaufnahmen zu RGB- und Schmalbandbildern wie HOO zusammenfügen. Ein optionaler Auto-Stretch unterstützt die Vorschau linearer Bilder. Das Ergebnis wird als neues 32-Bit-Fließkommabild erstellt. Deine Ausgangsbilder bleiben unverändert.

LayerMix ist ein nativer PixInsight Prozess welches im Menüpunkt PROCESS –> DNAstro zu finden ist.

Repository Link:

https://www.astro-fotografie.at/repository/

Für Adobe Photoshop

DN Curve für Photoshop

Der wichtigste Vorteil von DN Curve ist das große, übersichtliche Kurvenfenster. Gegenüber der kleinen Kurvendarstellung in Photoshop bietet es deutlich mehr Platz, um Kurvenpunkte gezielt zu setzen und feine Tonwertanpassungen vorzunehmen.
Mit der integrierten Auto-Stretch Funktion kannst du lineare Astroaufnahmen zunächst strecken und direkt anschließend die Gradationskurven weiter anpassen. So erledigst du den Stretch und die Feinabstimmung von Helligkeit und Kontrast in einem Arbeitsgang.

Mit dem Hand-Werkzeug klickst du direkt auf eine Bildstelle und bewegst die Maus nach oben oder unten, um die entsprechenden Tonwerte aufzuhellen oder abzudunkeln. Auch die Kurvenpunkte sowie Schwarz- und Weißpunkt lassen sich gezielt verschieben.

Eine Vorschau mit Zoom und Vorher/Nachher-Vergleich hilft dir, die Anpassungen zu beurteilen, bevor du sie übernimmst. DN Curve ist außerdem für die Verarbeitung von 32-Bit-RGB- und Graustufenbildern mit Fließkommadaten ausgelegt.


FITS- und XISF-Importer für Photoshop

Mit dem FITS- und XISF-Importer öffnest du astronomische Bilddateien direkt in Photoshop. Unterstützt werden FIT, FITS und XISF sowie Graustufen- und RGB-Bilder mit 16 oder 32 Bit pro Kanal. Auch komprimierte XISF-Dateien können eingelesen werden.

So kannst du deine Astroaufnahmen aus PixInsight oder anderen Astronomieprogrammen in Photoshop weiterbearbeiten – etwa Helligkeit, Kontrast und Farben anpassen oder den letzten Feinschliff vornehmen.

Der STF-Anzeigestretch aus PixInsight wird beim Import nicht übernommen. Lineare Aufnahmen müssen daher in Photoshop entsprechend gestreckt werden. Dafür kann man z.B. das DN Curve Plug-In verwenden.


Download & Installation

Nach dem Download die ZIP entpacken. Dort findest du Informationen zur Installation und Anwendung.